aktualisiert: 25.7.2010

Park - Lernen am Objekt

Der Findlingspark - ein außerschulischer Lernort

hier gelangen Sie zu diversen Erläuterungen und Handreichungen

 

Lernen an eiszeitlichen Relikten

 

Der Verein möchte mit dem Projekt erreichen, dass die Besucher

  • künftig mit offenen Augen durch die Natur gehen,
  • Auswirkungen menschlicher Einflussnahme auf die Natur hinterfragen und
  • Wissen über alte Berufe erlangen (hier natürlich in erster Linie Berufe, die sich mit dem Rohstoff Feldstein beschäftigt haben wie z.B. Pflasterer und Steinspalter)

Im Findlingspark können und sollen Sie direkt die frühzeitliche Geschichte unserer Region und die geologische Formgebung der Altmark durch die letzte Eiszeit “begreifen”. Gleichzeitig wird den Besuchern nahe gebracht, dass durch Entwicklung der Wissenschaft und Technik so mancher Beruf verschwunden ist, dessen Spuren aber heute noch zu sehen sind.

Gerade in Darnewitz sind recht großflächige Gutsgebäude aus Feldsteinen entstanden. Die Schönheit von Feldsteinmauern lässt beim genauen Betrachten die schwere Arbeit erahnen, die dafür notwendig war. Dies soll auch durch Exponate, Bilder und Texte verdeutlicht werden, die sich hauptsächlich auf den Beruf des Steinspalters beziehen, der ehedem den Findlingen die für die Verarbeitung notwendige Form gab.

Schwerpunkte des Findlingspark-Projekts sind:

  • Darstellung der geologischen Struktur der Altmark im Wandel der Zeit und besonders der Eiszeiten
  • Erläuterung der Einwirkung von Naturgewalten wie Wind und Eis auf das Gestein
  • Herkunft und Gesteinsarten und deren Erkennungsmerkmale
  • Bearbeitung und Einsatz dieses einzigartigen Materials im Bauwesen früherer Jahrhunderte
  • Wecken des Verständnisses für die Leistungen unserer Vorfahren und den Erhalt ihrer Spuren (Hünengräber)
  • -Kreatives Gestalten mit dem Naturstoff „Stein“
  • -Erstellung von Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten zum Sachgebiet „Findlinge“ in der Region für die Besucher

Dass die Feldsteine für die gesamte Region schon vor 1000 Jahren besonders auffallend gewesen sein müssen geht aus dem Namen unserer Kreisstadt und des gesamten Landkreises Stendal hervor:

Stendal = “Steinetal”,

wie es im Eingang des Stendaler Rathauses zu lesen ist, ist im Jahr 1022 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Eine Variante der Deutung des Stendaler Stadtwappens (auf der rechten Hälfte den Brandenburgischen Adler , auf der linken Hälfte aber vier Rauten) legt diese Rauten als Feldsteine aus! (Rechts und links sind in der Heraldik “vertauscht”, da das Wappen im Schild getragen ist und die Ausrichtung aus der Sicht des Schildträgers beschrieben wird!)

Wappen_von_Stendal02

Das Stendaler Stadtwappen

 

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